Hilfe in Libyen

Die Uno bittet mal eben kurz um150 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Libyen. In dem nordafrikanischen Land herrschen seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 Chaos und Gewalt. Rivalisierende Milizen kämpfen um die Kontrolle der Städte, während zwei Parlamente und Regierungen jeweils die Macht für sich beanspruchen. Ein unter UNO-Vermittlung ausgearbeiteter Friedensplan wurde bisher nicht umgesetzt.

Libyen

Un diese Summe zu bekommen, wie wäre es, einen Brief an den Weihnachtsmann in der USA und andere NATO Länder zu schicken die 2011 Machthaber Gaddafi abgesägt und das Land im Chaos hinterlassen haben?

Bis 2011 trug Libyen mit seiner florierenden Wirtschaft und den Remittances der im Land tätigen Gastarbeiter aus Sudan, Niger, Tschad, Mali, Algerien, nennenswert zur Stabilisierung der Region bei.

Ich halte es bis heute für einen Fehler das in Libyen Gaddafi entfernt wurde unter dem Deckmantel der Demokratie. Das Aufzwingen von Demokratie kann eben nicht funktionieren, die Menschen müssen das eben selbst wollen. Viele wurden eben erst seit den Ölexporten in den 60igern mit westlichen Werten konfrontiert. Die Länder des Nahen Ostens und fast gesamt Nord- und Zentralafrika sind (noch lange) nicht Demokratie fähig.   Die sind im Demkoratieverständis 40 Jahre zurück.

Und jetzt ist dort der IS auf dem Vormarsch, da kann man nur sagen: Bravo USA und NATO, gut gemacht.

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Veröffentlicht von

Ostfrieslanduwe

Bevor man dann unter den Torf kommt, erlebt man einiges im Leben

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