Weihnachtsmarkt-Attentat in Berlin

Zwölf Menschen starben bei dem Anschlag vor einem Jahr. Die Opfer fühlen sich von Kanzlerin Merkel im Stich gelassen. Was bleibt? Wut und Trauer bei den Hinterbliebenen…., verständlicherweise.

Breitscheidplatz

Meine persönliche Meinung: Zu erst mal ist der Staat und seine dilettantischen vorgehen und überwachen von Anis Amri zum Gespött in Europa geworden, auch mit Blick auf die entschuldigungen von Merkel und Maas, für den Allerwertesten.

Aber warum soll ich mich aufregen? „Mutti“ machte und macht einfach das, was sie immer macht – Hände in Rautenform falten, salbungsvolle Phrasen und dann….Nichts. Das wird halt vom Wähler als „Beständigkeit“ empfunden. Die Medien tun ihr übriges, sie trotz alle Empathiefreiheit als Landesmittel darzustellen. Vermutlich ahnt Merkel, welcher Sturm über sie hereinbricht, sobald sie die Macht abgibt. Merkels Regime ist auf Duckmäuser und Schleimer aufgebaut, die alle von ihr abfallen werden, sobald es ihnen opportun erscheint.

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„Wir schaffen das“

Das waren doch die Worte unserer Kanzlerbundlerin Merkel vor so gefühlten zwei Jahren. Ist ja zu sehen wie wir das schaffen.

Demonstranten verbrennen Fahne

Ich persönlich finde es erschreckend, dass wir uns in Deutschland nur noch über Islam, Judenhetze, Integration und AfD unterhalten und es schon lange nicht mehr um das Wohl des Landes und seiner Bürger geht.

Wer alte Tagesschau Ausgaben von vor 25 Jahren oder noch älter ansieht, kann den Wandel deutlichst erkennen, schon im PC Sprachgebrauch. Wir schaden uns selber in allen Bereichen. Wer hätte noch vor 10 Jahren gedacht, dass wir uns einmal wieder mit Judenhetze und Hass in diesem Ausmaß unterhalten müssen. Und wieder richten sich alle Augen auf eine Bundesregierung Merkel, die das Problem forciert hat und nun mit Nichtachtung straft und es somit immer grösser und gewalttätiger werden wird. Dieses Land und seine „Übergangsregierung“ ziegen an allen Stellen eklatante Mängel und Staatsversagen, Schwäche und Dilettantismus.

Dieses Land wird zum Pulverfass und wer die Entwicklung seit dem 11. September 2001 beobachtet hat, kann in den letzten 5 Jahren eine irre Steigerung „fühlen“ in Nachrichten und alltäglicher Präsenz und seit 2015 reißen die täglichen Meldungen über die oben genannten Begriffe nicht mehr ab. Wir haben es weit kommen lassen, zu weit und nun ist es zu spät um Stop zu sagen.

Zeit der Angst

Angst vor Flüchtlingen, Angst um den Arbeitsplatz, Angst vor dem Abstieg, wenn Politker und die Bürger dagegen etwas sagen, tobt das meist kleinbürgerliche Publikum vor Begeisterung, den es sind alles Nazis und Rechte, die Hasstiraden voll Halbwahrheiten, Lügen und Hetze loslassen.

Aber auch gemäßigte Angehörige der Mittelschicht sprechen nur noch mit einer Mischung aus Verzweiflung und Verachtung von den Regierenden. In den Internetforen brodelt es vor Hasspostings, abstrusen Verschwörungstheorien und apokalyptischen Zukunftsvisionen. Der gemeinsame Nenner ist Angst.

Angst

Die Einwohner der reichsten Gesellschaften auf diesem Planeten, die Nutznießer eines massiv ausgebauten Sozialstaates, die Zeitgenossen einer nie dagewesenen, jahrzehntelangen Periode von Frieden und Wohlstand haben Angst. Angst vor Flüchtlingen, Angst um den Arbeitsplatz, Angst um das Erreichte, Angst vor der Zukunft, Angst vor dem Abstieg. Diese Ängste haben eine nicht wegzuleugnende faktische Basis. Die Finanzkrise hat eine Wirtschaftskrise ausgelöst, die in Wirklichkeit noch nicht überwunden ist; die nicht konjunkturelle, sondern strukturelle Ursachen hat. Das spürt fast jeder – die alten Zeiten des Wachstums kommen zumindest in dieser Form nicht wieder. Und wenn die Konjunktur wieder anzieht, dann werden die Sparprogramme in den Unternehmen trotzdem weiterlaufen, weil sehr viele Arten von Arbeit zu teuer und oft überflüssig geworden sind. Am virulentesten ist die Angst-Hass-Stimmung in Schichten, denen es nicht so schlecht geht, deren relativ gute Position aber nicht so gut abgesichert ist. Oft sind es Nutznießer staatlicher Transferleistungen, die diese unbedingt zur Aufrechterhaltung eines gewissen Lebensstandards brauchen.

Menschen hatten schon immer Angst, außer ein paar Spirituelle, die die Angst als das sehen können, was sie ist, eine Illusion. Aber da derzeit nicht alle Menschen spirituell sein wollen, möchte ich folgendes Vorschlagen um ein Teil dieser vieler Ängste zu überwinden:

Eine Änderung der politischen Konfiguration auf der Erde. Eine Währung für alle und alle Geldtransaktionen werden offen gelegt. Mit der Offenlegung würde man sich a la longue viel Frust und Ärger ersparen sowie ein bedingungsloses Grundeinkommen, das allen einen Mindeststandard zum Leben garantiert.

Folter und Mord in syrischen Gefängnissen

Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien sind unter dem Regime Bashar al-Assads tausende Menschen einfach verschwunden. Was mit einer Verhaftung begann, endete in vielen Fällen mit dem Tod im Gefängnis. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat nun einen Bericht veröffentlicht, der die Geschichten von Opfern aus syrischen Regierungsgefängnissen erzählt.

baschar-al-assad

Acht Familien waren einverstanden, die Schicksale ihre Angehörigen öffentlich zu machen. Dem Bericht zufolge waren alle acht Zivilisten, darunter sechs Männer, eine Frau und ein 14 jähriger Junge. Manche hatten an Demonstrationen teilgenommen, andere waren als Menschenrechtsaktivisten oder für regierungskritische Positionen bekannt.

Human Rights Watch fordert, dass die syrische Regierung internationalen Beobachtern unverzüglich Zugang zu all ihren Hafteinrichtungen gewährt, sowie alle willkürlich verhafteten und politischen Gefangenen freilässt. Zudem sollten jene Staaten, die über mögliche Friedensverhandlungen mit Syrien diskutieren, das „Schicksal der Tausenden Gefängnisinsassen ganz oben auf ihre Agenda setzen“.

Meinung: Bei HWR weiß man auch nichts sicher. Ich bezweifle nicht, dass es auch in Syrien Tortur in Gefängnissen gibt, solche Fälle sind von glaubhaften Quellen berichtet worden. Die von HWR behauptete Anzahl ist höchst unwahrscheinlich, wenn man die verhältnismäßig geringe totale Anzahl der Gefängnisplätze in Syrien kennt, selbst wenn mit deutlicher Überbelegung während des Krieges zu rechnen ist. Von 6786 Totesfällen wurden ganze 27 „rekonstruiert“ und davon nur 8 veröffentlicht. Da kann man ja mit Fug und Recht sogar von „Einzelfällen“ sprechen. Es gab eine nicht näher genannte Zahl an toten syrischen Soldaten und keinen einzigen toten „Terroristen“ oder „Rebellen“. Für mich ist es ist halt schwer etwas zu glauben, wenn man von Regierungen, willfähigen (N)GOs und Medien zum Zwecke der Meinungsmanipulation schon etliche Male angelogen bzw. absichtlich desinformiert wurde und wenn ich schon beim Thema bin:  Wird in Guantanamo eigentlich auch Weihnachten gefeiert?

 

Islamexperte Khorchide: „Die muslimischen Vertreter vertuschen die Probleme“

Ein Fünftel der Muslime tendiert zur Abschottung, glaubt Islamwissenschafter Mouhanad Khorchide. Die islamische Gemeinde pflege ihre Opferrolle und Städte, Länder und Bundesländer schauen bei Kindergärten und Moscheen nicht genau hin. Khorchide will nicht pauschalieren, es sind nicht alle islamischen Kindergärten fundamentalistisch, die Betreiber haben unterschiedliche Motive. Manche wollen einfach gutes Geld verdienen, andere Raum für die eigene Religiosität schaffen, den es in anderen Kindergärten nicht gibt – damit Kinder nicht nur Weihnachten und Ostern, sondern etwa auch das Opferfest feiern können. Hinter einigen Kindergärten und Lerngruppen steckt aber die Motivation, muslimische Kinder vor der Gesellschaft abzuschotten. Und das ist gefährlich.

Khorchide

Die Muslime wollen ihre Kinder auch vor andersgläubigen Freunden aus der  nichtislamischen Gesellschaft schützen, die dem Vorurteil nach als moralisch verfallen gilt. Eltern sind mit der Vielfalt überfordert, haben Angst vor Pluralität und dem Fremden an sich. Die muslimischen Vertreter vertuschen die Probleme , weil sie Anspruch auf Exklusivität erheben: Gott gehört in ihren Augen nur dem Islam. Da werden Hierarchien im Namen Gottes hergestellt.

Khorchide hat keine empirische Studie, er Schätzt, dass etwa 20 Prozent der Muslime zur Abschottung tendieren. Auch geht er davon aus, dass in vielen Moscheen Problematisches gepredigt wird und das viele traditionelle Moscheen an Jugendliche gar nicht mehr herankommen. Der Imam ist oft schwer erreichbar, wenn er denn überhaupt Deutsch spricht. Das Angebot der Salafisten ist viel attraktiver: Ihre Missionare predigen nicht nur auf Deutsch, sondern beherrschen auch die kulturelle Jugendsprache, sind aktiv auf Youtube und Facebook. Viele muslimische Vertreter verfallen schnell in eine Opferrolle. Sie verlegen sich rasch auf Verteidigung um jeden Preis, reden alles weg und vertuschen damit die Probleme. Geht es um Terror und Salafismus, lautet die Reaktion oft: Dies habe ja nichts mit dem richtigen Islam zu tun. Genau dieses Argument macht den Menschen nur noch mehr Angst. Die Salafisten sind nun einmal Muslime, sie berufen sich auf den Koran und den Islam. Das kann man nicht einfach unter den Teppich kehren. Die Trennlinie läuft nicht zwischen Muslimen und Nichtmuslimen, sondern zwischen friedlichen und gewalttätigen Menschen.

muslime

Meninung von Mouhanad Khorchide (44), geboren in Beirut, ist Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Münster. In seiner Doktorarbeit an der Uni Wien, wo er mit Ednan Aslan zusammenarbeitete, zeigte er fehlendes Demokratieverständnis islamischer Religionslehrer auf. Seine liberale Islamauslegung brachte ihn ins Visier von Salafisten, er steht unter Polizeischutz und diese beiden Sätze aus dem Beitrag regen zum nachfragen an, jedenfalls mich:

„Vor der nichtislamischen Gesellschaft, die dem Vorurteil nach als moralisch verfallen gilt. Eltern sind mit der Vielfalt überfordert, haben Angst vor Pluralität und dem Fremden an sich.“
1. Warum sind diese Menschen dann bei uns?
2. Muslime haben offenbar das Recht sich „von dem Fremden“ zu fürchten. Alle anderen werden bekanntlich ins rechte Eck geschoben

 

 

Savoir vivre die Lust zu leben

Die Lebenslustigen von Paris sind durch ein radikales Gegenmodell zu unserem Lebensstil umgebracht worden, die Terroristen haben junge Menschen ins Visier genommen,  die Freude, den Flirt und das Savoir-vivre feiern wollten. In der Wahnwelt der geistigen Hintermänner des IS (die eigentlichen Attentäter waren eher unbedarfte Versagertypen) waren sie alle Götzendiener, gottlos und Ungläubige. Daher todeswürdig.

Dem Argument, das alles habe mit dem Islam nichts zu tun, wird inzwischen von immer mehr Islamwissenschaftern, darunter auch muslimischen, widersprochen: Die islamische Öffentlichkeit müsse anerkennen, dass in den muslimischen Gemeinschaften ein massives Sektenproblem herangereift ist. Ein anderer macht darauf aufmerksam, dass die Grausamkeiten des IS durchaus mit der islamischen Gesellschaft vereinbar seien, allerdings mit der des siebenten Jahrhunderts. Die jungen Lebenslustigen von Paris sind durch ein radikales Gegenmodell zu unserem Lebensstil umgebracht worden. Diese Lebensart wird siegen, wie sie schon über andere totalitäre, menschenfeindliche Ideologien gesiegt hat, den Nationalsozialismus und den Sowjetkommunismus. Aber es wird Opfer kosten, wieder einmal.

Peace-Paris

Im IS ist der Absolutheitsanspruch einer wahnhaften Ideologie – also Weltdeutung – klar sichtbar und die Verachtung für alle vergangenen und konkurrierenden aktuellen Kulturen, dazu gehört auch die Sinngebung durch Gewalt und das Töten als Mittel zur Durchsetzung.

Trotz all dem sollten wir diese Erscheinung nutzen um zu hinterfragen, ob all unsere Varianten der Deutung von Freiheit auch sinnstiftend sind und ob diese Lebensart überleben wird, könnte auch gefährliches Wunschdenken sein. Die Geschichte hat gezeigt, dass ein Sieg „dieser Lebensart“ keineswegs garantiert ist. Oft genug haben die, na nennen wir sie mal vereinfachend kollektiv, „Barbaren“ gesiegt, und dann war es mal wieder finster für einen nicht unwesentlichen Zeitraum.

Und warum es gefährliches Wunschdenken ist? Weil eines der größten Risiken zu unterliegen ergibt sich daraus, dass man sich arrogant in der Vorstellung der absoluten Überlegenheit suhlt und sich des eigenen Sieges absolut sicher ist.

Anti-Terror Einsätze in Brüssel

Schulen und Universitäten geschlossen – Metro fährt weiter nicht – Brüssel gleicht einer Geisterstadt. Die Regierung hat den Ausnahmezustand verhängt, weil in der Gaststadt für EU und Nato Selbstmordanschläge der Attentäter von Paris drohen.

Im Zentrum von Brüssel hat die Polizei am Sonntagabend mehrere Anti-Terror-Einsätze gestartet. Einsatzkräfte hätten einen Sicherheitsring um die Rue du Midi in der Innenstadt errichtet, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Nach Angaben des belgischen Rundfunks RTBF waren Polizeieinheiten auch im Stadtteil Etterbeek aktiv.

Touristen-Wohnzimmerwnd

Ich lese nicht mehr weiter, ich nörgel lieber. Heute schränken wir die Bürgerrechte ein, morgen stellen wir Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion unter Generalverdacht und übermorgen foltern wir jeden Verdächtigen in geheimen Gefängnissen…..

Natürlich ist es Aufgabe des Staates seine Bürger zu schützen, aber um welchen Preis, wie weit darf der Staat dabei gehen?

So lange es der gesellschaftliche Konsens ist, dass wir eine freie, aufgeklärte und demokratische Staatsform wünschen, muss es auch klar sein, dass es in einer solchen keine absolute Sicherheit vor Anschlägen geben kann, besonders dann nicht wenn man sich im Krieg mit einer Armee von Extremisten befindet, aber das ist der Preis der Freiheit.

Genau das wollte der IS: mit wenig Aufwand ein Maximum an Effekt, die Hauptstadt der EU ist paralysiert, narkotisiert, tot.

Was soll ich mich noch großartig ärgern, dass Bild finde ich toll. Ich will das im Wohnzimmer an der Wand in dem Laden.