Bravo Sultan Erdogan

Die türkische Luftwaffe hat am Dienstag ein russisches Kampfflugzeug  vom Typ Su-24 an der syrischen Grenze abgeschossen. Bravo Herr Erdogan kann ich da nur zynisch sagen und Gratulation an die Türkei.. was für Vollpfosten!
Mal schauen wie die da rauskommen wollen.. Vielleicht wird Erdogans Position zum IS und dessen teilweise Unterstützung mal genauer untersucht.

SU-24

Selbst wenn das Flugzeug im türkischen Luftfraum war und damit legitim vom Himmel geholt werden könnte, muss man das ja nicht machen.

Die Russen werden wohl kaum die Türkei angreifen wollen (Nato) also welche Gefahr geht vom Jet aus? Die Russen fliegen da unten Einsätze, die sogar mit den USA koordiniert werden lt. Medienberichten.

Warum also holt man ein Flugzeug runter, das eigentlich keine Gefahr darstellt?  Wenn die Türkei den IS als Feind betrachten würde, schießt man nicht den ab, der dort gegen den IS kämpft.

 

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Schwedens böses Erwachen

Nach längerer Realitätsverweigerung schnürt Stockholm ein Antiterrorpaket Inmitten vorweihnachtlicher Prachtbeleuchtung herrscht in Stockholm Nervosität. Seit vergangener Woche gilt in Schweden wegen „konkreter Bedrohungen“ die zweithöchste Terrorwarnstufe. Ein Festgenommener wurde am Sonntag wieder auf freien Fuß gesetzt, mehrere Vernehmungen laufen. Die rot-grüne Regierung plant nun weitreichende Antiterrorgesetze. Schweden, so Ministerpräsident Stefan Löfven, sei in Sachen Terror „naiv“ gewesen. Naiv? Die Zeitung Svenska Dagbladet moniert eine typisch schwedische Abneigung, unerfreuliche Tatsachen „so zu sehen, wie sie sind“.

Schweden

Immerhin gab es bereits 2010 einen Selbstmordanschlag in der vorweihnachtlichen Stockholmer City. Der Täter hinterließ Lobeshymnen auf den islamistischen Terror; dass nur er selbst zu Tode kam, war wohl einzig seiner Unbedarftheit zu verdanken.

An die 300 Menschen sind aus Schweden zum Jihad gen Nahost gereist. Gemessen an der Bevölkerungszahl liegt das Land damit im europäischen Spitzenfeld. Nur schleppend verliefen aber bisher Bemühungen um Strategien zur Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus. Rückkehrer aus dem vom „Islamischen Staat“ kontrollierten Gebiet – rund 120 sind es bisher – kann man juristisch kaum belangen. Strafbar sind nur nachgewiesene Gräueltaten, nicht aber Reisen in Kriegsgebiete oder die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.

Meinung:

Das „Nach längerer Realitätsverweigerung“ ist schon ein Bumm.

Vor einigen Wochen wäre man dafür an die Wand genagelt worden. Trotzdem ist es traurig, daß die, die es wirklich gut meinen und halt menschlich agieren wollen, im Moment von der normativen Kraft des Faktischen überrollt werden, also Schadenfreude ist nicht angebracht. Denn die Schweden & Co. waren theoretisch und moralisch auf der richtigen Seite.

Nur geht es halt irgendwann nicht mehr. Und wenn man sich leider x Probleme mit seiner Humanität einhandelt, dann kommt auch der größte Humanist zwangsläufig ins Grübeln.

Terroristen brauchen keine Routen

Ich denke, völlig zu Recht sagen zu dürfen, dass Terroristen keine Flüchtlingsströme und Routen benötigen, um Terroranschläge bei uns zu begehen. Zum einen finden Terrororganisationen immer einen Weg Attentäter in unsere Länder einzuschleusen und zum anderen: auch bei den jüngsten Anschlägen in Frankreich waren – so viel steht jetzt schon fest – die meisten Attentäter EU-Bürger. Das instrumentalisierte Argument, mit einer anderen Flüchtlingspolitik würden Terroristen nicht in unser Land gelangen, ist damit widerlegt.

Daesh-IS

Der Zulauf zu den rechten Parteien hat leider auch seine Ursache darin, dass viele den etablierten Parteien keinen Glauben mehr schenken mögen. Umso wichtiger ist es, die Probleme offen zu benennen. Gleichwohl muss man sich darüber im Klaren sein, dass es zu Problemen im Zusammenhang mit den Flüchtlingen kommen wird, wenn es nicht gelingt diese zu integrieren. Denn die Anschläge in Frankreich zeigen, dass es die 2. und 3. Generation der eingewanderten Menschen sind, die sich dem Terror zuwenden. Die Flüchtlinge schaffen also die Basis für späteren Terror, wenn es nicht gelingt diese Menschen in unsere Gesellschaft einzubinden.

Und hiervor haben viele Menschen Angst. Sie trauen unserer Gesellschaft diese Integrationsleistung nicht zu; denn Integration muss erzwungen werden. Und hier hat unsere Gesellschaft in der Vergangenheit nur allzu häufig versagt. Tatsächlich fehlt es auch zurzeit an gesellschaftlichen Vorstellungen, wie wir Integrationsleistungen einfordern möchten. Eine Diskussion hierüber könnte aber aufzeigen, dass unsere Gesellschaft reifer geworden ist und falsch verstandene religiöse Toleranz auf Kosten liberaler Grundwerte nicht duldet.

Religionsfreiheit darf nicht höher stehen als Meinungsfreiheit. Richtet sich die Meinung gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung, entzieht das GG dieser Meinung den Schutz. Gleiches muss auch für die Religionsausübung gelten; vor allem in einer Gesellschaft mit mehreren Glaubensbekenntnissen. Wenn man zu diesem gesellschaftlichen Konsens gelänge, Integrationsleistungen konsequent einzufordern, könnte man viel Vertrauen zurückgewinnen und vielen Menschen eine Alternative zum rechten Lager anbieten.

 

Helmut Schmidt-Der Lotse ist von Bord gegangen

Ich möchte nicht viele Worte schreiben, aber Helmut Schmidt war ein Kanzler des Volkes und des Handelns. Er sollte als Mahnmal dienen, welche Kaliber früher Politiker waren.

schmidt_helmut

So eine Instanz würden ich mir in der heutigen Zeit auch wünschen. Schade, dass er sich nicht mehr kritisch äußern kann ………….Gute Reise Herr Schmidt und ein Dank an Sie was Sie für Deutschland und seinem Volk getan haben.

 

Und wieder Brüssel

In Brüssel hat die Polizei am Sonntagabend mehrere Anti-Terror-Einsätze durchgeführt. Wie der Staatsanwalt bei einer Pressekonfernz nach dem Ende der Aktion berichtete, wurden 19 Durchsuchungen durchgeführt, es gab 16 Festnahmen und ein Mann wurde bei einem Schusswechsel verletzt. Der im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris gesuchte S. Abdeslam ist nicht unter den Verhafteten.

Zwei Soldaten in Brüssel

Die höchste Terrorwarnstufe für Brüssel wird verlängert. Die belgische Hauptstadt bleibt weiter auf der höchsten Terrorwarnstufe 4, der Rest des Landes auf Stufe 3. Das teilte der belgische Premierminister Charles Michel nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrates am Sonntag mit. Schulen und Universitäten bleiben heute, am Montag geschlossen. Auch die Metro wird am heute nicht fahren. Eine Neubewertung der Situation wird es auch erst heute geben.

Terroralarm ist für die Belgier, wo seit Jahren immer wieder islamistische Zellen ausgehoben werden, an sich nicht überraschend. Aber diesmal scheint alles anders zu sein, wie aus Erklärungen von Premierminister Charles Michel und seines Innenministers hervorging: Es gebe konkrete, präzise Hinweise, dass Anschläge wie in Paris bevorstünden, „an mehreren Stellen der Stadt gleichzeitig“.

Fast wirkt Brüssel wie die Kulisse eines Films. Keiner kann sich der Jagd nach den Terroristen entziehen. Es ist wie im berühmten Film von Fritz Lang, M – eine Stadt sucht einen Mörder. Es gibt tausende Hinweise an die Polizei, viele Fehlalarme.

Fazit: Die EU hat`s echt drauf. So wie es aussieht, entkam Abdeslam Salah der Polizei. Möglicherweise wurde der mutmaßliche Attentäter von Paris bei der Stadt Liège gesehen. Als Spezialkräfte der Polizei anrückten, flüchtete ein Mann in einem BMW vom Typ 3 oder 5, berichtet „La Libre“. Möglicherweise sei er auf die E40 gefahren – in Richtung Deutschland.

Da hilft es nur noch zynisch zu werden. Also, Britney Spears Modus on*

***NEWS*** Ausnahmezustand für Immer ! Großes Aufatmen der Europäer ob dieser Erleichterung! Endlich in Sicherheit …. noch dazu für Immer!

Britney Spears Modus off*

Anti-Terror Einsätze in Brüssel

Schulen und Universitäten geschlossen – Metro fährt weiter nicht – Brüssel gleicht einer Geisterstadt. Die Regierung hat den Ausnahmezustand verhängt, weil in der Gaststadt für EU und Nato Selbstmordanschläge der Attentäter von Paris drohen.

Im Zentrum von Brüssel hat die Polizei am Sonntagabend mehrere Anti-Terror-Einsätze gestartet. Einsatzkräfte hätten einen Sicherheitsring um die Rue du Midi in der Innenstadt errichtet, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Nach Angaben des belgischen Rundfunks RTBF waren Polizeieinheiten auch im Stadtteil Etterbeek aktiv.

Touristen-Wohnzimmerwnd

Ich lese nicht mehr weiter, ich nörgel lieber. Heute schränken wir die Bürgerrechte ein, morgen stellen wir Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion unter Generalverdacht und übermorgen foltern wir jeden Verdächtigen in geheimen Gefängnissen…..

Natürlich ist es Aufgabe des Staates seine Bürger zu schützen, aber um welchen Preis, wie weit darf der Staat dabei gehen?

So lange es der gesellschaftliche Konsens ist, dass wir eine freie, aufgeklärte und demokratische Staatsform wünschen, muss es auch klar sein, dass es in einer solchen keine absolute Sicherheit vor Anschlägen geben kann, besonders dann nicht wenn man sich im Krieg mit einer Armee von Extremisten befindet, aber das ist der Preis der Freiheit.

Genau das wollte der IS: mit wenig Aufwand ein Maximum an Effekt, die Hauptstadt der EU ist paralysiert, narkotisiert, tot.

Was soll ich mich noch großartig ärgern, dass Bild finde ich toll. Ich will das im Wohnzimmer an der Wand in dem Laden.  

 

 

Mann stelle sich vor

„In den nächsten Wochen feiert das christliche Abendland einen ungarisch-römischen Soldaten (11.11., Heiliger Martin, hatten wir schon), einen türkischen Bischof (6.12., Heiliger Nikolaus), einen aramäischen Wanderprediger (24.12., Jesus), ein paar jüdische Hirten (25.12.) und drei persisch-arabische Sterndeuter (6.1., Heilige Drei Könige).
Man stelle sich vor, die würden als Gruppe im Advent versuchen, Montags in Dresden über den Weihnachtsmarkt zu laufen.“

Ja ich weiß, Sie waren damals alle RÖMER und Jesus war ein Jude der sprach die Umgangsprache aramäisch, die Sterndeuter waren keine Araber. Es gab damals auch keine Türkei, der sog. „türkische“ Bischof war Grieche.
Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, damals Teil des römischen, später des byzantinischen Reichs, heute der Türkei. Die wahre Geschichte ist ja, daß die Christen von Myra durch die Türken/Moslems vertrieben wurden. A
ber das ist gleich, die Reaktionen seitens der Pegida würden mich interessieren. 😉