Ab wann ist man erwachsen?

Sind es die 18 Kerzen auf der Geburtstagstorte oder ein langsamer Prozess der einen zu Erwachsenen macht? Wenn man mit 18 zur Bundeswehr geht und 40 Jahre abreißt oder trägt die erste Leiche vor der man steht dazu bei?

Erwachsen

Seit ich Kinder und Enkelkinder habe, gibt es natürlich Zeiten, wo ich erwachsen sein muss. Und da fühle ich mich auch so. Es gibt aber noch genug Momente wo ich es nicht bin. Ganz erwachsen werde ich wahrscheinlich nie sein. Heute fühle ich mich noch nicht erwachsen (und meine Frau gibt mir recht). 😉

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Der schwarze Punkt

Ich denke mal das jeder die Geschichte von dem Schwarzen Punkt kennt. Nein? Oki dann hier, ich bekam sie zu Weihnachten per Whats App:

punkt

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite um zudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der Professor folgendes:

„Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“
Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.

Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Heute kam sie mir wieder in den Sinn. Jetzt, wo das neue Jahr begonnen hat, der Alltag wieder da ist. Was sucht und findet meine Aufmerksamkeit? Bin ich Herr im eigenen Haus, das ich dem meine Aufmerksamkeit schenke, was mir wichtig ist? Oder ist mein Blick gelenkt und geführt von den vielen Dingen, die alle für wichtig halten?

Ein neues Jahr- ein unbeschriebenes weißes Blatt? Sicher nicht. Ein gelebtes Leben steht dahinter, und bei null kann keiner anfangen. Aber auf diesem weißen Blatt die Möglichkeit sehen, eigene Eintragungen vorzunehmen, eine Chance für das neue Jahr.

Ich denke jeder sucht im Lauf seines Lebens immer wieder nach neuen Perspektiven für das Leben, gerade bei Menschen die in Sackgassen gelandet sind. Ich freue mich über den neuen und anderen Blick, der Leben zulässt – jenseits der gewohnten Perspektiven.

 

Neujahr 2018 Beschwerde

An alle, die mir für 2017 die besten Wünsche gesendet haben: Es hat überhaupt nichts gebracht! Schickt mir für 2018 entweder Geld, Alkohol oder Tankgutscheine, was zum kiffen geht auch.Danke.;-)

„Come to the Dark Side – We have Cookies“.

Im Moment ist ja wieder der „Krieg der Sterne“ Hype aber was mich interessiert, ist eben die dunkle Seite unserer Seele.

darkside

Ich möchte das Thema nicht unbedingt von der religiösen Seite aus behandeln bzw. betrachten, ich weiß nur nicht genau, wo ich es ansiedeln soll. Es geht mir darum, dass jede(r) von uns dunkle Seiten hat. Oft stellt sich die Frage: Soll man diese ignorieren, unterdrücken oder ausleben? Ich persönlich akzeptiere erstens diese dunklen Seiten, denn sie gehören auch zu mir. Manchmal lebe ich sie auch aus, manchmal real, manchmal nur virtuell. Von Mord rede ich jetzt nicht. 😉

Sie zu ignorieren bzw. zu unterdrücken, halte ich für ungesund, denn sie brechen sich Bahn oder wirken sich psychisch negativ aus. Ich denke, viele werden das genau umgekehrt sehen.

Was bedeutet mir Advent?

Wenn ich ehrlich bin, bedeutet mir Advent, dass ich nicht mehr die Abkürzung über den Rathausplatz wähle in Lingen wenn ich dort Einkaufe, nicht weil ich die Menschenmasse zwischen den Buden des Weihnachtsmarkts nicht mag, sondern weil mir der süßliche Glühweinduft zuwider ist. Auch finde ich ihn Pottenhässlich.

weihnachtsmarkt

Dann gibt’s in der Adventszeit auch noch die Weihnachtsdekoration der Geschäfte. Weihnachtsmänner krabbeln an Hauswänden hoch. Na ja. Die Lichterketten in den Bäumen der Nachbargärten und die blinkenden Sterne in den Fenstern find ich kitschig, aber doch auch ganz lieb. Wenn ich darüber nachdenke, finde ich die Sehnsucht, die dahinter steckt, zutiefst menschlich. Ich fände es schade, wenn uns die Sehnsucht verloren ginge. Mit der adventlichen Sprache vieler Pfarrer kann ich allerdings wenig anfangen. Ich mach das niemanden zum Vorwurf, aber diese Sprache erreicht mich nicht (immer). Was ist denn damit gemeint, dass ich „wache“, damit man mich „nicht schlafend findet“? Mal konkret bitte, in der Sprache von heute.

Wenn ich ehrlich bin, könnte ich Advent auch sehr wichtig finden, dafür müsste ich nicht einmal religiös sein. Es steckt darin eine große Unzufriedenheit und die Hoffnung und Gewissheit, dass sich alles zum Guten wendet. Dafür müssen wir allerdings auch etwas tun.

Was ist eigentlich der Sinn des Lebens

Wie soll ich anfangen? Ich fang einfach mal. War lange nicht mehr hier und habe mir ab dem 03 Januar 2016 die Frage gestellt, was ist eigentlich der Sinn des Lebens?

Warum wache ich morgens auf?

Was ist der Sinn und Zweck meines Lebens?

Was werden wir uns selbst antworten, wenn wir irgendwann alt sind, schwach im Bett liegen und an unser ganzes Leben zurückdenken?

Schauen wir uns doch mal an, was Menschen kurz vor dem Tod am meisten bereuen:

  1. Ich wünschte, ich hätte mein wahres Ich mehr ausgelebt, nicht so gelebt, wie andere es von mir erwartet haben.
  2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
  3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine wahren Gefühle auszudrücken.
  4. Ich wünschte, ich hätte mehr Kontakt zu meinen Freunden gewahrt.
  5. Ich wünschte, ich hätte mir selbst mehr Glück zugestanden.

Menschen bereuen es am meisten, ihre Träume nicht gelebt zu haben.

Als wir noch Kinder waren, hatten wir noch so viele Träume…Je älter Menschen werden, umso weniger kümmern sie sich anscheinend um die Erfüllung ihrer Träume. Am Ende bereuen sie es… wir bereuen es, dass wir zu viel Wert auf die Meinung anderer gelegt haben… wir bereuen es, dass wir es allen Recht machen wollten.

Kommt euch das vielleicht bekannt vor? Ihr kennt doch bestimmt die Menschen, die ständig das Gefühl haben, dass ihr Leben sinnlos ist, dass sie keine klare Richtung haben?

Würden Ihr in ein kleines Boot steigen ohne Ruder? Nein, würdet Ihr nicht. Denn Ihr wisst nicht, wohin es euch schließlich  tragen würde. Die meisten Menschen leben einfach nur vor sich hin und wundern sich, warum alles so schlecht läuft, Schuld sind immer nur die anderen.

Ich sehe es als „Sinn des Lebens“ an, seiner eigenen Berufung zu folgen. Ihr könnt es Leidenschaft nennen. Bestimmung. Vision. Lebensaufgabe, was auch immer, aber ich denke, Ihr versteht, was damit gemeint ist.

Das klingt vielleicht etwas bescheuert, aber ich bin der Meinung, dass wir einer höheren Sache dienen wollen, können und sollen. Jeder Mensch hat eine einzigartige Bestimmung.

Den meisten Menschen geht es nur um Ziele. Sie wollen bestimmte Ziele erreichen, weil sie glauben, dass sie diese Dinge glücklich machen. Das stimmt aber nur zum Teil. Es wird Euch nur kurzzeitig glücklich machen. Nach einer Zeit stellt sich dieses euphorische Gefühl wieder ein. Ich denke, es ist nicht entscheidend, was wir erreichen. Es ist entscheidend, ob das, was wir jeden Tag tun uns erfüllt. Wenn Ihr diese Sache findet, dann habt Ihr die Antwort auf die Frage: „Was ist der Sinn des Lebens?“

 

In diesem Sinne, schön wieder hier zu sein. 😉

 

Der Engel auf dem Weihnachtsbaum

Moin oder Tag, dass war es dann mit Weihnachten und ich hoffe, Ihr habt sie trotz der vielen unbequemen Nachrichten aus aller Welt gut verbracht, die Weihnachsttage. Nachträglich von mir Frohe Weihnachten gewünscht mit einer kleinen Geschichte von einem unbekannten Autor. 😉

angel

Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam

Es war vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß.

Vier seiner Elfen feierten krank und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte. Dann erzählte ihm seine Frau dass ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte.

Die Schwiegermutter hat dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt. Als er nach draußen ging, um die Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, dass 3 von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wohin. Welche Katastrophe!

Dann begann er damit den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, dass das meiste Spielzeug zerkratzt wurde – Shit!

So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen. Jedoch musste er feststellen dass die Elfen den ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich über den ganzen Küchenboden verteilten.

Jetzt gab`s natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.

Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend: „Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist es nicht ein schöner Tag. Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den denn hinstecken?“

Und so hat die Tradition mit dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen. 🙂