Durch Zuwanderer mehr Kriminalität?

Der Kriminologe Christian Pfeiffer (mit drei f) hat mehrere Jahre abgestritten, dass von „Zugewanderten“ eine erhöhte Kriminalität ausgeht. Mit seiner aktuellen vom Bundesfamilienministerium bezahlten Studie erfolgt nun die Kehrtwende (Geld stinkt eben nicht).

 

Maischberger am 29 11 2017 Im Bild Christian Pfeiffer Anlass ist der Angriff auf Andreas Hollstein

 

Der Grund dafür ist offensichtlich: Zu groß sind die Unterschiede zwischen der tatsächlichen Kriminalität und den Beteuerungen der Politik. Pfeiffers Studie (unter dem Link ein Auszug) wurde offensichtlich nach dem Motto verfasst „Wir geben nur zu , was wir nicht mehr verheimlichen können“. Die Studie enthält eklatante handwerkliche Fehler und geht von unbewiesenen beziehungsweise widerlegten Annahmen aus, wie zum Beispiel mit der Behauptung:“ Flüchtlinge sind nicht öfter straffällig, sie würden nur öfter angezeigt“.

Das dies Unsinn ist zeigt auch die Herrn Pfeiffer bekannte Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes. Gemäß der Pfeiffer`schen Behauptung müssen alle Herkunftsländer beim prozentualen Anteil der Tatverdächtigen etwa gleichauf liegen, tun sie aber nicht. Selbst zwischen Staaten mit derselben ethnischen Zusammensetzung gibt es eklatante Unterschiede.

Bei den für unsere Sicherheit und damit für unsere Freiheit wichtigen Gewaltstraftaten steigt der Anteil der Tatverdächtigen vor allem aus der arabischen Welt überproportional, egal ob als aktueller Asylbewerber oder in dritter Generation.

Auch das Alter der Täter spielt im Gegensatz zu Pfeiffers Behauptungen keine Rolle und auch bei Frauen ist die Kriminalitätsrate der Zugewanderten aus diesen Staaten signifikant höher als bei vergleichbaren Deutschen. Zudem wird verschwiegen, dass bereits eingedeutschte Bürger aus diesen Staaten, wie es bei kriminellen Familienclans oft der Fall ist, in den Statistiken als Deutsche geführt werden und damit alle Analysen zugunsten der ausländischen Straftäter verzerren.

Der Kriminologe Christian Pfeiffer (immer noch mit drei fff) ist in Talkshows ein gern gesehener Gast. Bei den Fachkreisen in Polizei und Justiz ist er es nicht. Seine Studien taugen nicht für ernsthafte Analysen des tatsächlichen Geschehens. Seine „Handlungsempfehlungen“ werden die angespannte Situation in Deutschland noch deutlich verschärfen.

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Das Zensurgesetz von Maas

Das Maassche NetzDG sollte uns Sorge bereiten und das macht es auch, nicht nur in Deutschland.

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Der Heiko hat es geschafft, Deutschland ist im jährlichen weltweitem Vergleich zu Freiheit und Demokratie zurückgefallen. Die Quittung für das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und die NSA Affäre.

Das NetzDG ist laut vieler internationalen Medien der Ansicht, es wäre ein Volkserziehungsprogramm.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) erfährt mit seinem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) reichlich Gegenwind auf allen Kanälen. In den freien Medien und in den sozialen Netzwerken wird längst von einem Zensurgesetz geschrieben. Die Vereinten Nationen haben das Gesetz als Verstoß gegen grundlegende Menschenrechte deklariert und sowohl Juristen wie auch Rechtsprofessoren hierzulande haben mehrfach festgestellt, dass das NetzDG nicht im Einklang mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht. Darüber hinaus ist auch die Verabschiedung des Gesetzes immer wieder umstritten. Bei der Abstimmung über das NetzDG war nur ein minimaler Bruchteil an Abgeordneten des Bundestags anwesend. Es ist nach wie vor fraglich, ob diese Minimalbesetzung ausreichend ist, um ein Gesetz rechtskonform verabschieden zu können.

Zu all dieser Kritik kommen nun auch immer mehr Stimmen aus dem Ausland hinzu, die das NetzDG ungeschminkt als das bezeichnen, was es ist: eine Wiederauflebung der dunkelsten zwölf Jahre der deutschen Geschichte.

Volkserziehungsprogramme und nichts,wirklich gar nichts dazu gelernt Herr Maas mal abgesehen fortgesetzter Rechtsbrüchen?

Für mich wir damit deutlich, dass der Maas auch für sich nun umsetzt, was schon der Freund von Martial – Juvenal – einst unter „gut und gerne leben“ verstand!

Sein Motto schon vor ca. 2000 Jahren: „Dies will ich, so befehle ich; statt eines Grundes gelte mein Wille“!

Kleines kotelettförmiges Land wiedermal außer Rand und Band oder „Endlich möglich: Baby Hitler töten“

Das Satiremagazin „Titanic“ zeigt wieder einmal klare Kante, auch wenn es geschmacklos sein mag, aber über Humor lässt sich ja bekanntlich streiten.

 

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Ich persönlich finde es nicht witzig in Zeiten wie diesen! Naja, Humor ist bei uns in Deutschland ein eigenes Thema.

 

Interessanterweise kann Kurz von Witzen dieser Art nur profitieren.

Das ist völlig klar, wenn man ein, zwei Ecken weiter denkt und etwas Erfahrung mit solchen und ähnlichen Fällen hat. Deshalb ist mir schleierhaft, was die Titanic-Redaktion hier vorhat, abgesehen von etwas „Aufregung“ und „Empörung“.

Trumps psychiatrischer Zustand nicht Teil seiner medizinischen Untersuchung

Ja ich weiß, Trump schon wieder, aber ich will auch mal. Also wenn Donald Trump „der gesündeste Mensch (ist), der jemals ins Präsidentenamt gewählt wurde“, dann drängt sich schon die Frage auf, wie die Vereinigten Staaten ihre bisher fast 250-jährige Geschichte so unbeschadet überstehen konnten! Und im Nachhinein wird auch so mancher US-Bürger erkennen, was er eigentlich seinerzeit an George W. Bush hatte, der nach übereinstimmender Einschätzung auch nicht eben an der Erfindung des Pulvers beteiligt war…….

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Für mich ist er ein Narzisst wie er im Buche steht. Die Frage ist, ist dieser Narzissmus Krankheitswertig, und da muss man vermutlich sagen, dass er es nicht ist.
Amüsant, kritisch, sogar gefährlich. Aber Krank ist leider was ganz anderes.
So eine Untersuchung wäre kein Gewinn, denn diese Eigenheiten sind zwar speziell, aber eben nicht Krank. Und Trump würde mit einem Gesundheitszeugnis dastehen („ich bin nicht verrückt, meine Mutter hat mich testen lassen“)

Statt ihn zu untersuchen, wäre es sinnvoller, den Dingen seinen Lauf zu lassen und seine Hybris zuschlagen zu lassen. Die Kränkungen die ihm zu Teil werden, werden ihn vermutlich früher oder später richten.

Bedauerlicher Weise waren die Gründerväter nicht auf einen Mann wie Trump vorbereitet, als sie das Amt des Präsidenten einrichteten. Wichtig ist das der Wähler den Republikanern die Macht immer weiter entzieht. Nur dann haben wir eine Chance ihn loszuwerden, bevor er das Ende der Welt mit seinem rücksichtslosen Kapitalismus für den Menschen zu Grunde gerichtet hat.

Spannend eigentlich, mir fallen da eine Menge apokalyptischer Parallelen ein. 😉

Wer hätte das Gedacht

Und hier wieder die Dröhnung äh Krönung, das Unwort des Jahres :

„Alternative Fakten“ ist Unwort des Jahres 2017

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Zum Unwort des Jahres 2017 ist der irreführende Ausdruck „alternative Fakten“ gekürt worden. Die Bezeichnung stehe „für die sich ausbreitende Praxis, den Austausch von Argumenten auf Faktenbasis durch nicht belegbare Behauptungen zu ersetzen“, begründete die Jury am Dienstag ihre Wahl. Die Sprachwissenschaftler rügten zudem den Begriff „Shuttleservice“ im Zusammenhang mit der Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer sowie das Wort „Genderwahn“.

Unsere Bundestagswahl und alternative Fakten passt herrlich zusammen. Warum? Darum, ich vergreif mich an Kanzlesbundlerin Merkel, wo ich mich frage ob sie mehr rechts ist oder doch Troll spielt.

Im Jahr 2015 dann bot die Bundeskanzlerin alternative Fakten. Am 16. Juli: „Wenn wir jetzt sagen: Ihr könnt alle kommen und ihr könnt alle aus Afrika kommen … Das können wir auch nicht schaffen.“ Am 31. August: „Wir schaffen das. … Abschottung im 21. Jahrhundert ist keine vernünftige Option.“

Das Ergebnis der Wahl war dann wohl alternativlos.

 

Alterstests unbegleiteter Minderjähriger

Bei uns in Deutschland ist die Debatte über Altersfeststellungen bei als minderjährig registrierten Migranten nach einer Reihe aufsehen erregender Kriminalfälle wie den Morden in Freiburg und zuletzt in Kandel mit Tatverdächtigen, die nach eigenen Angaben jugendlich gewesen sein sollen, weiterhin am Köcheln. Während die Unionsparteien und die SPD noch sondierten, ob sie eine Neuauflage ihrer Regierung wollen, melden sich fast täglich Vertreter der verschiedenen politischen Lager, die eine intensivere Prüfung der Altersangaben fordern. Stichwort Handwurzelröntgen:

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Für ein Handwurzelröntgen werden 0,5 µSv (Mikrosievert) als Strahlendosis angegeben, Methoden, die genauere Ergebnisse liefern, wie ein Kieferröntgen und eine Computertomografie des Schlüsselbeins, verursachen Belastungen von 50 µSv respektive 600 µSv. Doch auch diese Werte liegen noch weit unter der Menge der natürlichen Strahlung, der jeder Mensch pro Jahr ausgesetzt ist. Also wozu der ganze Zirkus? Vor allem, wir haben dafür schon ein Gesetz was die ganze Diskussion in den durchgeknallten Politik Berlin überflüssig macht. Hier:

§ 42f SGB VIII Behördliches Verfahren zur Altersfeststellung

(1) Das Jugendamt hat im Rahmen der vorläufigen Inobhutnahme der ausländischen Person gemäß § 42a deren Minderjährigkeit durch Einsichtnahme in deren Ausweispapiere festzustellen oder Hilfsweise mittels einer qualifizierten Inaugenscheinnahme einzuschätzen und festzustellen. § 8 Absatz 1 und § 42 Absatz 2 Satz 2 sind entsprechend anzuwenden.
(2) Auf Antrag des Betroffenen oder seines Vertreters oder von Amts wegen hat das Jugendamt in Zweifelsfällen eine ärztliche Untersuchung zur Altersbestimmung zu veranlassen. Ist eine ärztliche Untersuchung durchzuführen, ist die betroffene Person durch das Jugendamt umfassend über die Untersuchungsmethode und über die möglichen Folgen der Altersbestimmung aufzuklären. Ist die ärztliche Untersuchung von Amts wegen durchzuführen, ist die betroffene Person zusätzlich über die Folgen einer Weigerung, sich der ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, aufzuklären; die Untersuchung darf nur mit Einwilligung der betroffenen Person und ihres Vertreters durchgeführt werden. Die §§ 60, 62 und 65 bis 67 des Ersten Buches sind entsprechend anzuwenden.
(3) Widerspruch und Klage gegen die Entscheidung des Jugendamts, aufgrund der Altersfeststellung nach dieser Vorschrift die vorläufige Inobhutnahme nach § 42a oder die Inobhutnahme nach § 42 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 abzulehnen oder zu beenden, haben keine aufschiebende Wirkung. Landesrecht kann bestimmen, dass gegen diese Entscheidung Klage ohne Nachprüfung in einem Vorverfahren nach § 68 der Verwaltungsgerichtsordnung erhoben werden kann.
Also solange Gutmenschen (und hier verwende ich das Wort in seiner populistischen und abwertenden Bedeutung), die Röntgen wegen wegen der lächerlich geringen Belastung und als „Eingriff in die Unversehrtheit“ ablehnen, und dafür alle rechtlichen Probleme der ungenauen Altersangabe in Kauf nehmen, wird die Rechte zulegen.
In diesem Fall kann man wirklich sagen „Gut gemeint ist das Gegenteil von gut getan“

Wie weiter mit der Groko

Ja – nein – vielleicht? Langsam wird es nervlich und auch peinlich. Ein Armutszeugnis aller etablierten Parteien. Bei nein zur Groko eine Minderheitsregierung, nur, die wäre nichts weiter als ein reiner Etikettenschwindel.

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Das muss man sich einmal vorstellen, auf Landesebene, wie im Bund ist die SPD schlichtweg zu feige eine Koalition mit der Linkspartei (die Möglichkeiten dazu waren in der Vergangenheit da) ein zu gehen und nun? Ich hätte da lieber Neuwahlen.

 

Bei ja? Die raschen Kehrtwenden der SPD können die Wähler gar nicht so schnell nachvollziehen: Im September wollte Frau Nahles noch der neuen Regierung in die Fresse hauen. Wie soll das jetzt funktionieren? Mit 20% Wählerstimmen kann man auch nicht so sehr ausholen.

Doch lieber Neuwahlen und so als Randbemerkung: Gibt es bei uns eigentlich auch Dinge, die keine „lustige“ Abkürzung bekommen? Groko ist ja Krampf. Ich denke  das wir unter AküFi gleich Abkürzungsfimmel leiden. 😉